On the Road with King Eggert

Somewhere in Iceland

Nach einem dringend notwendigen, von einem Österreicher und einem Australier angerichteten English Breakfast (fleischlos natürlich) fährt auch schon wieder Eggert’s roter Transit vor. Zügig wie immer.

Eggert springt raus: „Hi Guys! How’ya doing? Everyone’s a big hangover? Harharhar!“. Jep, und wie. Egal, wir haben ja mehr als sechs Stunden Fahrt vor uns, kann man ja gut ausschlafen und so.

Abschied von Sudavik

Dieser Plan wird von Daddy Eggert kurz darauf zunichte gemacht, denn: er nutzt die Fahrt um als persönlicher Touristguide zu agieren. Zuerst zeigt er uns mal seinen Grundbesitz – ein halber, karger Hügel und eine ebenso karge Wiese nennt er sein Eigentum. 130 Hektar Land – Eggert scheint der King Sudaviks zu sein!

Am Weg nach Reykjavik haben wir noch zwei weitere Stationen zu passieren, zum einen eine Schwimmeinheit in einem Hot Spring Bad, zum anderen ein kurzfristig angesetztes Konzert im Witchcraft Museum in Hólmavík. Wurde wiederum von Svavar organisiert, fast schon unheimlich wie man sich hier um uns kümmert.

The red bus and the hot spring

Die Badeeinheit scheint die perfekte Regeneration für unseren Hangover zu sein. Allerdings herscht anschließende kollektive Müdigkeit im Bus – abgesehen von Eggert, welcher das Wasser gemieden hat (wahrscheinlich wohlwissend, dass er noch ein paar Stunden Fahrt vor sich hat).

Eine knappe Stunde später erreichen wir das Örtchen Hólmavík (der Begriff Stadt wird – abgesehen von Reykjavik – nicht mehr verwendet).

Das Witchcraft Museum besteht im Grunde aus einem Aufenthaltsraum im vorderen Bereich (in dem man auch das Tagesmenü – natürlich Seafood – zu sich nehmen kann) und dem im Hinterzimmer befindenden Museum in dem einige gruselige Objekte zu besichtigen sind. Während sich die anderen im Vorraum spielbereit machen, nutze ich den großartigen Raumklang des Museums um mich ein wenig einzusingen. Kann nicht schaden, nach einem derartigen Wochenende.

Bernhard Eder at Witchcraft Museum Holmavik

Unser Publikum besteht dann im Grunde nur aus den Museumsbetreibern und ein paar Gästen, die sich zu Tische gesellen um dem Spontankonzert zu lauschen.

Anschließend treibt uns der Hunger – ein vegetarisches Gericht stand leider nicht auf der Tageskarte – in ein nahegelegenes Fastfoodrestaurant, kombiniert mit einem Supermarkt. Die wiederum einzige Option sind French Fries, entscheiden uns für die Large-Portion. Nach etwas mehr als einer halben Stunde Wartezeit wissen wir auch, warum dies so lange gedauert hatte: LARGE French Fries bedeutet hier eine Familienpackung, allerdings für eine entweder Groß- oder äußerst hungrige Familie.

Die nächste Stunde verbringen wir damit, kaum gesalzene und zu wenig frittierte Pommes (ich verwende hier mal faulerweise die österreichische Bezeichnung) ständig durch das Fahrzeug rumzureichen und anzubieten. Am Ende scheitere ich kläglicheweise, meine fastfoodtrainierten australischen Freunde jedoch schaffen die zwei Kilogramm geschnittener Kartoffel – mein Respekt kennt keine Grenzen.

Me with 2kg French Fries

Spätnachts erreichen wir Reykjavik. Noch ein big thanks to Eggert, ein kleiner Bierchen mit Tryggvi auf seiner Terrasse und dann mal hoffentlich mehr als fünf Stunden Schlaf.

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