Hoamatland, Hoamatland

Bernhard-Eder-Rainy-Reykjavik-Morning

Regen. Nein, REGEN. Nein, R E G E N. Guter Grund um mal etwas zuhause zu bleiben und die seit gestern vorhandene Verkühlung auszukurieren.

Nach zwei Litern Ingwertee mache ich mich auf den Weg zum 12 Tonar Recordstore (dem besten und berühmtesten Musikladen Islands – und nein, es ist bei weitem nicht der einzige) wo heute der erste Teil eines Melodica-Specials stattfindet – mit den mir bereits bekannten Menschen: HONIG aus Düsseldorf, Mez Medaillion und PHIA (beide aus Australien, derzeit allerdings in Berlin lebend).

Weiterlesen

Advertisements

Saddest Song Ever

Down by the Seaside of Reykjavik

Morgens vom Kindergeschrei im Garten des anliegenden Kindergartens geweckt. Gibt Schlimmeres. Mit dem Öffnen der Augen auch das sonnendurchflutete Zimmer entdeckt – Sonne? Sonne!  Svavar Knutur (isländischer Musiker und Organisator von Melodica Reykjavik) erklärte unlängst, dass in Island die Sonne zwar aufgehen, aber nur den kleinen Finger ausstrecken würde (grob übersetzt jetzt mal). Ein sonniger Tag wie heute sollte also schon etwas sehr Besonderes sein.

Also raus, runter zum Wasser. Laufe fast den gesamten Nachmittag der Küste entlang, schieße wiederum unzählige Fotos, sauge das Flair des Hafens auf und gönne mir ein kurzes Sonnenbad hinter dem Viking Maritime Museum.

Weiterlesen

Supersunnyspeedgraphic

Guten Morgen Reykjavik!

Noch etwas angeschlagen von der nordwestlichen Tour… Wetter so lala heut… Regen-Sonne-Regen-Sonne, manchmal beides gemeinsam. Also erstmal Fotos importieren, Mails checken, Tryggvi’s CD-Sammlung durchstöbern… Ben Folds’ „supersunnyspeedgraphic“ – passt ja irgendwie.

Weiterlesen

On the Road with King Eggert

Somewhere in Iceland

Nach einem dringend notwendigen, von einem Österreicher und einem Australier angerichteten English Breakfast (fleischlos natürlich) fährt auch schon wieder Eggert’s roter Transit vor. Zügig wie immer.

Eggert springt raus: „Hi Guys! How’ya doing? Everyone’s a big hangover? Harharhar!“. Jep, und wie. Egal, wir haben ja mehr als sechs Stunden Fahrt vor uns, kann man ja gut ausschlafen und so.

Weiterlesen

Gummi Hjalta

West Fjords

Nach einer fast einstündigen Fahrt landen wir bei einem einsamen Haus mitten in den Bergen, aus dem anliegenden Wirtschaftsgebäude (zumindest scheint es als wäre es mal eins gewesen) ertönt laute Musik und noch lauteres Mitsingen… here we are!

Die Party entpuppt sich dann auch als so was wie eine extravagante Touristenattraktion, denn welcher Reisende wird auch schon zu einem Fest mitten im Nirgendwo der West Fjords geladen?

Weiterlesen

The Blueberry King

Blueberry-Contest

Nach einer nicht unbedingt angenehmen Nacht… kurze Er- oder Aufklärung: Mit Nachlassen des Alkoholgehaltes im Körper kam auch die Kälte beziehungsweise das damit verbundene Frieren. Die Kälte war mit Sicherheit vorher schon da, bloß hatte ich sie nicht wahrgenommen.

Mein 12-Euro-Schlafsack ist zwar einfach zu transportieren, im Norden Islands aber selbst im Sommer vollkommen oder zumindest nahezu nutzlos. Die vorhin noch am Boden liegende Decke wurde scheinbar von einem Zimmernachbarn geklaut („Tryggvi!! What the hell!“) und ausgerechnet in meinem Zimmer hatte man vergessen die Heizung anzumachen. Der frierende Künstler hilft sich also, indem er den Trolley plündert und eingepackt in Pullover, Socken, Haube (für alle deutschen Leser: Mütze) und Schlafhose zurück in den nutzlosen Schlafsack wandert. Scheint allerdings was genutzt zu haben – bis kurz nach Mittag dauert der geruhsame Schlaf an.

Weiterlesen

Sudavik

Sudavik

Nach einer sechsstündigen Fahrt landen wir dann schließlich in Sudavik – besser gesagt: wir sehen das süße Örtchen (von Stadt kann hier keine Rede sein) von einem der Hügel auf der anderen Seite des vor uns liegenden letzten Fjords. Soll heißen: Luftlinie in etwa 1km, die noch vor uns liegende Strecke allerdings nochmals knapp 20km.

Eine gute halbe Stunde später erreichen wir dann auch endlich das Ziel. Wir irren etwas im Ort rum, um das Arctic Fox Centre zu finden. Kann doch nicht so schwer sein bei gerade mal zwanzig Häusern.

Weiterlesen