Die Entdeckung der Langsamkeit

Postkarte#1

Heutiges und erstes Reiseziel: Sudavik, ein Kleinstadt mitten in den wunderbaren Western Fjords im nördlichsten Westen, oder westlichsten Norden… wie man’s sieht.

Nach einem ersten mühsamen Einkauf (leider der isländischen Sprache noch nicht ganz mächtig) für Frühstück und Reiseproviant mache ich mich reisefertig. Sollte gegen halb zwölf abgeholt werden, gegen zwölf der Anruf, dass es doch eins werden würde. Kein Problem, die isländische Ruhe und Geduld wurde mir sowieso angeboren. Letztendlich werde ich dann gegen 14:00 abgeholt – vom einheimischen Songwriter Daniel Jon und einer Zweimannband namens „Cavanagh & Argus“ aus Australien, meinen Reisegenossen für die nächsten drei Tage. Mindestens.

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Welcome to Iceland!

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Spätabendliche Flüge haben so manch Gutes. Kein frühes Aufstehen, kein mehrfaches Weckerstellen und damit verbundenen in alle Richtungen schlagen um den Ursprung des Lärmes abzustellen.

Andererseits sitzt man den ganzen Tag auf Nadeln. Nochmal alles überprüfen: zehn paar Socken… besser elf, eine auf Reserve. Ticket, Pass, Infos… alles da. Wieviel CDs nochmal mitnehmen? Kühlschrank leerräumen, wird ja alles schlecht und schimmelig. Wie lange nochmal? Zehn Tage… sollte die Butter überleben. So, jetzt aber ab.

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